Holger Ström

Holger Ström

Der Designer des IQlight-Systems, von Hause aus Verpackungsdesigner gestaltete im Laufe seiner Karriere unzählige Verpackungen, Messestände, Spielzeug und Möbel aus Wellpappe. Darüberhinaus war er Mitglied eines Projektteams zur Entwicklung eines parametrischen CAD-Systemes (speziell zur Gestaltung von Verpackungen). Heute lebt Strøm mit Frau und Tochter in Birkerød, Dänemark und betreibt dort ein Studio für Verpackungsdesign.

Es war im Jahre 1972, als der junge Holger Strøm während seiner Anstellung bei den Kilkenny Design Workshops in Irland eine ungewöhnliche Aufgabe bekam. Er sollte für ein Weihnachtsdisplay eine Beleuchtung mit modularem Aufbau gestalten. Diese sollte sowohl kugelförmig als auch zylindrisch sein können und jeweils gleich groß erscheinen. Dieses Projekt sollte den jungen Dänen beinahe 30 Jahre lang begleiten.

Als Verpackungsdesigner verwendete Strøm Pappe und Papier für seine Experimente auf der Suche nach dem Polygon, das am besten für den Bau eines Lampenkörpers geeignet war.

Er entschied sich für den Rhombus als Grundelement und für ein geometrisches Modell mit der komplizierten Bezeichnung: "rhombisches Triacontahedron."

Der Zusammenbau sollte so einfach wie möglich sein. Nachdem er einige Versuche durchgeführt hatte, brachte der Designer an jeder Ecke des Rhombus einen Haken an und verband die gegenüberliegenden Haken mit einer sanften Kurve.

Diese Haken sorgen heute für das typische Erscheinungsbild der IQlights. Egal, ob 3, 4 oder 5 Elemente zusammentreffen, es entsteht immer ein dekoratives kreisförmiges Element.

Da bei verschieden großen Lampenkörpersn die einzelnen Elemente unterschiedlich "verbogen" werden, war die Flexibilität des Materials eine weitere wichtige Anforderung. Das Material mußte biegsamer sein als Pappe und stärker als Papier. Darüber hinaus mußte das zu findende Material soviel Licht wie möglich durchlassen und trotzdem eine Blendung durch die Glühbirne verhindern.

Experimente mit biegsamen Kunststoffteilen brachten einen weiteren Vorteil: Spannung innerhalb des Elements. Wenn man ein solch ebenes Element in einer Richtung wölbt erhält es Steifigkeit in der anderen Richtung.

Dies erreichte Strøm dadurch, daß die zusammenzufügenden Seiten der Elemente unterschiedliche Abmessungen erhielten. Beim Zusammenhaken zweier Elemente entsteht so die Spannung, die erforderlich ist, um eine stabile dreidimensionale Konstruktion zu ermöglichen.

Durch die große Flexibilität der Elemente können sowohl flache als auch stark gebogene Oberflächen geformt werden. Die entstehenden Öffnungen sorgen dafürm, daß die Glühbirne nicht überhitzt und sorgen für eine angenehme Lichtausbeute - ohne die Birne zu zeigen.

Die Spannung im Material sorgt dafür, daß sich die Elemente so eng zusammenziehen, daß kein weiteres Montagematerial benötigt wird.

Das einzige, was neben dem IQlight-Set benötigt wird ist ein Lampenkabel mit Fassung und eine Glühbirne.
Der Name IQlight steht für "Interlocking Quadrilaterals", hat also nichts mit dem Intelligenz-Quotienten zu tun.
Die Anzahl der unterschiedlichen Varianten an Lampenkörpern, die Sie mit den IQlight-Elementen bauen können ist gigantisch.



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